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Die Ordnung und das Tierische Die Ordnung und das Tierische Text: Peter Schönlaub
Hausbesuch bei einem der erfolgreichsten Motorraddesigner
des letzten Jahrzehnts: David Robb erklärt uns das spektakuläre Concept 6 und wie’s weitergeht mit dem weiß-blauen Motorradwunder.
Als wir zuletzt hier bei Ihnen in München zu Gast waren, schrieben wir das Jahr 1997, sie waren als Chefdesigner vier Jahre im Amt. Was hat sich in den 13 Jahren für Sie verändert? Die Jahresproduktion hat sich verdreifacht, wir stehen in Deutschland an der Spitze, was keineswegs selbstverständlich ist. Das Modellprogramm wurde extrem verbreitert, wir präsentieren zurzeit sechs bis neun Neuheiten pro Jahr, damals waren es zwei. Mein Team ist von 10 auf 22 Mitarbeiter gewachsen, wobei die Zahl der Motorraddesigner – sechs – im Gegensatz zu unseren Fahrerausstattungdesignern und jenen, die für Farbe, Material und Grafik zuständig sind, gleich geblieben ist. Die Prozesse haben sich allerdings geändert. Früher musste ein Designer eher Allrounder sein, recherchieren, sich mit Konstrukteuren abstimmen. Heute kann er sich mehr auf seine Kernaufgabe konzentrieren. Und noch etwas hat sich geändert: Damals sagte man, ich nehme mein Lieblingsmotorrad ins Wochenende mit; heute wüssten wir nicht, welches das ist. Man hat mehrere Lieblingsmaschinen.
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen Motorradmagazin.
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